Bauwagen St. Augustinus

Die Kinder der Kita St. Augustinus in Trier freuen sich über einen Bauwagen. Möglich gemacht hat das der Round Table Trier.

Für die regelmäßigen Ausflüge in die Natur steht den Kindern der katholischen Kita St. Augustinus, einer Einrichtung in Trägerschaft der katholischen Kita gGmbH Trier, nun ein Bauwagen als Basis- und Materiallager zur Verfügung. Mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung des Round Table Trier konnte der langersehnte Wunsch nach einem eigenen Bauwagen nun verwirklicht werden.

Im Rahmen der naturpädagogischen Arbeit bietet die Kindertagesstätte St. Augustinus in Neu-Kürenz den Kindern die Möglichkeit, die Natur am eigenen Leib selbstständig und selbsttätig zu begreifen und zu erleben. Über dieses Erleben und Begreifen kommen Kinder in Kontakt mit ihrer Umwelt. Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken regen zur Kommunikation an. Deshalb ist es den Pädagogen der Kita St. Augustinus sehr wichtig, den Kindern genau dafür Zeit, Raum und Material zur Verfügung zu stellen. „Mit den Naturerlebnistagen und -wochen möchten wir den Kindern eine möglichst von den Kindern selbst gestaltete Zeit mit schönen Erlebnissen schenken. Eine unserer Kernaussagen nachhaltigen Denkens und Handelns ist: Nur, was ich kenne, kann ich lieben, und was ich liebe, schütze ich“, sagt Sonja Weber, Projektverantwortliche für die Naturerlebnistage und Fachkraft für die Bildung nachhaltiger Entwicklung der Kindertageseinrichtung St. Augustinus. Mit einer Spende in Höhe von 5.625,27 Euro konnte Martin Roß, Leiter des Standortes St. Augustinus, den Startschuss für das Projekt geben. Nachdem er einen Bauwagen bestellen konnte, wurde dieser auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten, das heißt, mit Bänken, Tischen, Sonnensegel, Materialkisten und einem Holzofen ausgestattet.
Jacek Sienkiewicz, Vorstandsmitglied des Round Table Trier, sagte: „Wir freuen uns, nicht nur die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, sondern zusätzlich tatkräftig an der Verwirklichung der Spendenaktion beteiligt zu sein. So sehen wir direkt, wie wertvoll unser Engagement an der Basis ist.“
Quelle: Bericht Trierischer Volksfreund, erschienen am 29.05.2017